Pfirsich-Amaretto Crumble

Ende April, der Schnee fällt vom Himmel, es ist kalt und ekelig draußen. Da braucht man was warmes. Da ist ein Crumble immer richtig.

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2 Dosen Pfirsiche

Amaretto

150 g Mehl

200 g Marzipan, geraspelt

80 g Zucker

100 g Butter

Zimt

Backofen auf 180° vorheizen

Die Pfirsiche abtropfen lassen und in eine Auflaufform (oder Pieform) legen. Mit Amaretto beträufeln (nicht zu sparsam sein).

Mehl, Marzipan, Zucker, Buter und Zimt mit den Händen zu groben Streuseln verkneten. Wer will, kann noch ein paar Mandeblätter oder Müsli unterkneten. Wir nehmen immer noch etwas Müsli wenn wir es im Haus haben.

Das ganze über den Pfirsichen verteilen. Den Crumble in den Ofen stellen und ca. 30 Min backen.

 

Himbeer-Cranberry Crumble

Vor ein paar Tagen habe ich meiner Tante beim Himbeerpflücken geholfen. Daher hatte ich jede Menge frische Himbeeren. Ein paar hab ich eingefroren, zu Marmelade verarbeitet und einige hab ich gleich mit frischem Joghurt gegessen. 🙂

Das erste was ich mit den gefrorenen gemacht habe, war ein Crumble mit Himbeeren, Nüssen und Cranberrys.

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300 g Butter

450 g Mehl

200 g Zucker

Vanillezucker

Salz


100 g Nüsse

300 g Himbeeren (gefroren)

getrocknete Cranberrys

 

Backofen vorheizen: Ober-/Unterhitze ca. 180° C
1. Eine Backform (Tarteform) fetten.
Butter schmelzen, Mehl, Zucker, Vanillezucker und etwas Salz vermischen und die Butter dazugeben. Verkneten und ungefähr die Hälfte in die Form geben und zu einem Boden andrücken. Dabei den Teig am Rand hochziehen.
2. Ich habe ganze Mandeln genommen, die ich dann noch grob kleingehackt habe. Finde ich besser als gehackte Mandeln zu kaufen. Dazu gab es geröstete und gesalzene Macadamianüsse. Das gesalzene passt sehr gut (man erinnere sich an Erdnussbutter mit Himbeermarmelade). Die auch noch grob zerkleinern und den großteil auf dem Boden verteilen. Darauf die Himbeeren und die Cranberrys geben und den restlichen Teig locker draufkrümeln.
Im Backofen ca. 45 Min backen.
Schmeckt warm und kalt, je nachdem wie ihr ihn mögt. Warm empfehle ich Vanilleeis dazu. 🙂

Key Lime Pie

Dank dem genialen Dexter (wer die Serie nicht kennt hat echt was verpasst), wollte ich unbedingt den Key Lime Pie ausprobieren. Doch oft habe ich nur die „eingedeutschte“ Version gefunden, mit Frischkäse oder anderweitig abgeändert. Selbst in Büchern war es schwer.

Dann habe ich endlich ein Rezept gefunden, dass wie ich finde, dem Original aus den USA sehr nah kommt. Natürlich nehm ich keine Graham Cracker weil ich die einfach nicht zur Verfügung habe. Da tun es aber auch normale Butterkekse, oder wenn man mag welche mit ein paar Körnern. Da kann man seinem Geschmack folgen. Das einzige, was ich etwas abgeändert habe, ist die Menge der Eiweiß für den Baiser. Ich finde 5 Eiweiß mit 100-120 g Zucker reichen völlig damit man nicht in ein Zuckerschock fällt 😉  Mir gefällt es auch besser mit mehr Teig, aber dazu kommen wir gleich.

Für den Pie braucht ihr

200 g Butterkeks
120 g Butter
6 Stk. Eier
400 g Kondensmilch gezuckert (heißt bei uns Milchmädchen)
5 Stk. Limetten
1 Pr Salz
180 g Zucker
0.25 TL Backpulver

 

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und fein zerstoßen. Fett zerlassen, mit den Keksbröseln verkneten. In eine gefettete Pieform (24 cm) drücken und 15 Min. kalt stellen.

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Die normale Teigmenge finde ich etwas wenig, wenn man den Teig wie ich etwas dicker macht. Ich nehme da immer die doppelte Menge, dann bekommt man ihn auch schön aus der Form und muss ihn nicht in der Form servieren. (Was vielleicht nicht typisch Pie ist, aber ich weigere mich meinen Kuchen in der Backform zu servieren)

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Eigelb und Dosenmilch mit den Quirlen des Handrührers mind. 5 Min. dicklich aufschlagen. Von 3 Limetten, die Schale abreiben und aus 3-6 Limetten 1/8 l Saft auspressen. Beides zur Creme geben und kurz unterrühren.

Die Masse auf den Keks-Boden geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C auf der untersten Schiene 25 Min. backen (Umluft nicht geeignet).

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Inzwischen die Eiweiße und eine Prise Salz steif schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und 3-4 Min. weiterschlagen, bis ein cremiger fester Eischnee entsteht. Backpulver unterheben.

Baisermasse auf den Kuchen geben und mit einem Löffelrücken wolkenförmig verstreichen. Im Ofen bei 250 °C auf der untersten Schiene 2-3 Min. goldbraun werden lassen. Dabei ständig beobachten, damit das Baiser nicht verbrennt. Kuchen abkühlen lassen und möglichst bald verzehren.

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Dank meinem relativen dicken Teig, kann ich den Pie schön servieren. Er sollte schnell gegessen werden, da er relativ viel Wasser verliert wenn er länger steht.

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wer keine gesüßte Kondensmilch bekommt, kann die Creme ohne Probleme trotzdem herstellen. 200 ml Schlagsahne halbsteif schlagen, 250 g Zucker einrieseln lassen. 6 Eigelb (Kl. M) gut unterrühren. Dann 200 ml Kondensmilch (10 % Fett),abgeriebene Schale von 3 Limetten und 1 /8 Limettensaft unterrühren. Bei gleicher Temperatur, jedoch 40 Min. backen.

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Hier findet ihr noch das Originalrezept: Kochbar