Erdbeersahne Kuchen

Wenn es um frische und fruchtige Blechkuchen geht, fällt mir immer als erster dieser ein. Ich mag meine Kuchen simpel und lecker und dieser fällt genau in die Kategorie. Ausserdem lässt er sich schön abändern und ist super, wenn man einen Kuchen als Geschenk mitbringen will. Das Rezept stammt von Dr. Oetker und könnt ihr auf deren Seite auch als PDF downloaden (Den Link findet ihr am Ende des Posts)

Ich habe Erdbeeren rein geschnitten, was auch super ankam (da ich Depp nur ein Päckchen Kaltschale geholt hab anstatt zwei…)!
Vergesst nicht, dass der Kuchen kalt stehen muss, also rechtzeitig anfangen!
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Ich habe hier noch grün gefärbte Kokosflocken auf dem Kuchen verteilt
4 Eier

180 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200 g Weizenmehl
1 Msp. Backpulver
500 g kalte Schlagsahne
2 Pck. Sahnesteif
250 ml Wasser
2 Pck. Dr. Oetker Kaltschale Erdbeere
500 g saure Sahne
Backofen vorheizen
Ober-/Unterhitze: etwa 200°C
Heißluft: etwa 180°C
Eier in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) auf höchster Stufe 1 Min. schaumig schlagen. Vanillezucker und Zucker unter Rühren in 1 Min. einstreuen und die Masse weitere 2 Min. schlagen. Mehl mit Backpulver mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Teig in dem Backrahmen glatt streichen und in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 15 Min.
Sahne mit Sahnesteif mit dem Mixer (Rührstäbe) steif schlagen. Wasser in eine Rührschüssel geben und Kaltschalenpulver hinzufügen. Mit einem Schneebesen gut verrühren und sofort die saure Sahne unterrühren. Die steif geschlagene Sahne in 2 Portionen vorsichtig unterheben und den Belag gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Den Kuchen mind. 1 Std. in den Kühlschrank stellen.IMG_0597

Noch eine Dekoidee von mir, das Blech als Wohnung zum Einzug.
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Hier auf Wunsch mit Schokoboden unten und normalem Boden oben. Die Erdbeercreme ist hier in der Mitte.
Das Original von Dr Oetker als PDF gibts hier
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Key Lime Pie

Dank dem genialen Dexter (wer die Serie nicht kennt hat echt was verpasst), wollte ich unbedingt den Key Lime Pie ausprobieren. Doch oft habe ich nur die „eingedeutschte“ Version gefunden, mit Frischkäse oder anderweitig abgeändert. Selbst in Büchern war es schwer.

Dann habe ich endlich ein Rezept gefunden, dass wie ich finde, dem Original aus den USA sehr nah kommt. Natürlich nehm ich keine Graham Cracker weil ich die einfach nicht zur Verfügung habe. Da tun es aber auch normale Butterkekse, oder wenn man mag welche mit ein paar Körnern. Da kann man seinem Geschmack folgen. Das einzige, was ich etwas abgeändert habe, ist die Menge der Eiweiß für den Baiser. Ich finde 5 Eiweiß mit 100-120 g Zucker reichen völlig damit man nicht in ein Zuckerschock fällt 😉  Mir gefällt es auch besser mit mehr Teig, aber dazu kommen wir gleich.

Für den Pie braucht ihr

200 g Butterkeks
120 g Butter
6 Stk. Eier
400 g Kondensmilch gezuckert (heißt bei uns Milchmädchen)
5 Stk. Limetten
1 Pr Salz
180 g Zucker
0.25 TL Backpulver

 

Kekse in einen Gefrierbeutel geben und fein zerstoßen. Fett zerlassen, mit den Keksbröseln verkneten. In eine gefettete Pieform (24 cm) drücken und 15 Min. kalt stellen.

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Die normale Teigmenge finde ich etwas wenig, wenn man den Teig wie ich etwas dicker macht. Ich nehme da immer die doppelte Menge, dann bekommt man ihn auch schön aus der Form und muss ihn nicht in der Form servieren. (Was vielleicht nicht typisch Pie ist, aber ich weigere mich meinen Kuchen in der Backform zu servieren)

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Eigelb und Dosenmilch mit den Quirlen des Handrührers mind. 5 Min. dicklich aufschlagen. Von 3 Limetten, die Schale abreiben und aus 3-6 Limetten 1/8 l Saft auspressen. Beides zur Creme geben und kurz unterrühren.

Die Masse auf den Keks-Boden geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C auf der untersten Schiene 25 Min. backen (Umluft nicht geeignet).

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Inzwischen die Eiweiße und eine Prise Salz steif schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und 3-4 Min. weiterschlagen, bis ein cremiger fester Eischnee entsteht. Backpulver unterheben.

Baisermasse auf den Kuchen geben und mit einem Löffelrücken wolkenförmig verstreichen. Im Ofen bei 250 °C auf der untersten Schiene 2-3 Min. goldbraun werden lassen. Dabei ständig beobachten, damit das Baiser nicht verbrennt. Kuchen abkühlen lassen und möglichst bald verzehren.

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Dank meinem relativen dicken Teig, kann ich den Pie schön servieren. Er sollte schnell gegessen werden, da er relativ viel Wasser verliert wenn er länger steht.

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wer keine gesüßte Kondensmilch bekommt, kann die Creme ohne Probleme trotzdem herstellen. 200 ml Schlagsahne halbsteif schlagen, 250 g Zucker einrieseln lassen. 6 Eigelb (Kl. M) gut unterrühren. Dann 200 ml Kondensmilch (10 % Fett),abgeriebene Schale von 3 Limetten und 1 /8 Limettensaft unterrühren. Bei gleicher Temperatur, jedoch 40 Min. backen.

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Hier findet ihr noch das Originalrezept: Kochbar

Weiße Mousse-au-Chocolat-Torte

Heute gibt es mal wieder ein Rezept  von Dr Oetker das ich getestet habe. Ich gebe zu, die Kombination aus Weißer Schokolade, Pflaumenmus und Mandeln klingt erstmal sehr gewöhnungsbedürftig. Ich war mir auch nicht sicher, ob das wirklich was für mich ist. Doch die Neugierde siegte, worüber ich nachher sehr froh war. Der etwas höhere Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

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Knetteig:
125 g Weizenmehl
50 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
75 g weiche Butter

Biskuitteig:
50 g Butter
4 Eier (Größe M)
125 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100 g Weizenmehl
1/2 gestr. TL Backpulver
15 g Kakao
100 g Mandeln gehackt

Zum Bestreichen:
100 g Pflaumenmus

Füllung:
4 Bl. Gelatine weiß
150 ml Milch
150 g weiße Schokolade
500 g kalte Schlagsahne
50 g Mandeln gehackt

Außerdem:
etwa 200 g Pflaumenmus
150 g weiße Schokolade
Kakao

1. Vorbereiten: Den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 200°C
Heißluft: etwa 180°C

2. Knetteig: Mehl in eine Rührschüssel geben. Übrige Zutaten hinzufügen und
alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster
Stufe zu einem Teig verarbeiten. Teig auf dem Springformboden ausrollen und
mit einer Gabel mehrmals einstechen. Springformrand darumlegen. Die Form auf
dem Rost in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 15 Min.

3. Springformrand entfernen, Gebäck nur vom Springformboden lösen, aber
darauf auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

4. Inzwischen für den Biskuitteig die Butter in einem kleinen Topf zerlassen und
abkühlen lassen. Den Boden der Springform fetten und mit Backpapier belegen.
Die Backofentemperatur reduzieren.

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C
Heißluft: etwa 160°C

5. Biskuitteig: Eier in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) auf
höchster Stufe 1 Min. schaumig schlagen. Mit Vanille-Zucker gemischten Zucker
unter Rühren in 1 Min. einstreuen und die Masse weitere 2 Min. schlagen. Mehl
mit Backin und Kakao mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Butter
kurz unterrühren. Den Teig in der Springform glatt streichen und mit Mandeln
bestreuen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 25 Min.

6. Springformrand lösen und entfernen, Boden auf einen mit Backpapier belegten
Kuchenrost stürzen, Springformboden entfernen und Gebäck erkalten lassen.
7. Backpapier vorsichtig abziehen, Boden einmal durchschneiden. –
Knetteigboden auf eine Tortenplatte legen, mit Pflaumenmus bestreichen, mit
dem unteren Biskuitboden bedecken und einen Tortenring oder den gesäuberten
Springformrand darumstellen.

8. Füllung: Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Milch in einem Topf
zum Kochen bringen, vom Herd nehmen. Die Schokolade in grobe Stücke teilen
und in der Milch schmelzen. Gelatine ausdrücken und ebenfalls in der Milch unter
Rühren auflösen. Sahne steif schlagen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt,
Sahne unterheben

9. Die Hälfte der Creme in den Tortenring streichen, mit Mandeln bestreuen, mit
dem oberen Biskuitboden bedecken und mit übriger Creme einstreichen. Torte
mind. 2 Std. in den Kühlschrank stellen.

10. Schokolade grob zerkleinern, im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen,
auf ein Stück Backpapier streichen und ganz fest werden lassen.

11. Tortenring mit Hilfe eines Messers lösen. Pflaumenmus durch ein Sieb
streichen und den Tortenrand damit bestreichen.

12. Unterschiedlich große Sterne ausstechen, an den Tortenrand und auf die
Torte legen.
Torte vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.

1. Vorbereiten: Den Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 200°C
Heißluft: etwa 180°C

2. Knetteig: Mehl in eine Rührschüssel geben. Übrige Zutaten hinzufügen und
alles mit einem Mixer (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster
Stufe zu einem Teig verarbeiten. Teig auf dem Springformboden ausrollen und
mit einer Gabel mehrmals einstechen. Springformrand darumlegen. Die Form auf
dem Rost in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 15 Min.

3. Springformrand entfernen, Gebäck nur vom Springformboden lösen, aber
darauf auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

4. Inzwischen für den Biskuitteig die Butter in einem kleinen Topf zerlassen und
abkühlen lassen. Den Boden der Springform fetten und mit Backpapier belegen.
Die Backofentemperatur reduzieren.

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C
Heißluft: etwa 160°C

5. Biskuitteig: Eier in einer Rührschüssel mit einem Mixer (Rührstäbe) auf
höchster Stufe 1 Min. schaumig schlagen. Mit Vanille-Zucker gemischten Zucker
unter Rühren in 1 Min. einstreuen und die Masse weitere 2 Min. schlagen. Mehl
mit Backin und Kakao mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Butter
kurz unterrühren. Den Teig in der Springform glatt streichen und mit Mandeln
bestreuen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben.
Backzeit: etwa 25 Min.

6. Springformrand lösen und entfernen, Boden auf einen mit Backpapier belegten
Kuchenrost stürzen, Springformboden entfernen und Gebäck erkalten lassen.
7. Backpapier vorsichtig abziehen, Boden einmal durchschneiden. –
Knetteigboden auf eine Tortenplatte legen, mit Pflaumenmus bestreichen, mit
dem unteren Biskuitboden bedecken und einen Tortenring oder den gesäuberten
Springformrand darumstellen.

8. Füllung: Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Milch in einem Topf
zum Kochen bringen, vom Herd nehmen. Die Schokolade in grobe Stücke teilen
und in der Milch schmelzen. Gelatine ausdrücken und ebenfalls in der Milch unter
Rühren auflösen. Sahne steif schlagen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt,
Sahne unterheben

9. Die Hälfte der Creme in den Tortenring streichen, mit Mandeln bestreuen, mit
dem oberen Biskuitboden bedecken und mit übriger Creme einstreichen. Torte
mind. 2 Std. in den Kühlschrank stellen.

10. Schokolade grob zerkleinern, im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen,
auf ein Stück Backpapier streichen und ganz fest werden lassen.

11. Tortenring mit Hilfe eines Messers lösen. Pflaumenmus durch ein Sieb
streichen und den Tortenrand damit bestreichen.

12. Unterschiedlich große Sterne ausstechen, an den Tortenrand und auf die
Torte legen.
Torte vor dem Servieren mit Kakao bestreuen.

Käsekuchen

Der Oldy unter den Kuchen. Kein moderner „Cheesecake“, sondern der Klassiker. Mein Freund liebt Käsekuchen, weswegen es ihn bei uns regelmäßig gibt. Ich variiere ihn öfters mal, mit Obst oder auch mal mit Schokodrops. Ganz wie ich es gerade mag.

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1 Kg Quark
5 Eier
1 Pck. Vanillepuddingpulver
1 Pck. Vanillezucker
200g Puderzucker
125g Butter
Zitronensaft
2EL Kartoffelstärke
Salz
Umluft 170°
Ober-/ unterhitze 160-170°
Eier trennen und Eigelb, Butter, Vanillezucker, Puddingpulver und Puderzucker schaumig rühren. Quark dazugeben und gut verrühren.
Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und mit etwas Zitronensaft vermengen. (Bei Bedarf Kartoffelstärke dazugeben, verhindert Zusammenfallen)
Eischnee unter den Teig heben. In eine Springform geben und ca. 50 Min backen, am Ende noch 10 Min im abgeschalteten Ofen stehen lassen.

 

Krümelmonster

wer kennt sie nicht? Die tausend Bilder im Internet von Muffins und Cupcakes die liebevoll als Krümelmonster dekoriert wurden? Natürlich habe ich es auch versuchen müssen. 😉

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1 Blech fertig gebackene Muffins
blaue Lebensmittelfarbe
Kokosflocken
Cookies (Mini)
Marzipan
Schokodrops
Zahnstocher
Puderzucker

Es ist eigentlich recht simple, das schwerste ich in meinen Augen die richtige Farbe zu finden. Ich persönlich schwöre auf die Gelfarben von Wilton (Gibt es online). Die meisten Farben die es so im Laden zu kaufen gibt, sind sehr schwach und färben nur minimal. Wer allerdings gute kennt, kann mir gerne Tipps geben.

Also, zuerst mal Muffins backen die schön hoch gehen. In der Zeit kann man die Kokosflocken färben (gerade bei Gelfarben müssen sie noch trocknen bevor man sie weiter verwenden kann bzw sollte). Dabei ruhig etwas unordentlich sein, die Schattierung macht es nachher noch hübscher finde ich.

Sind die Muffins abgekühlt, vorsichtig den Mund in den Muffin schneiden. Dafür eine dünne Kerbe scheiden, in die der Keks passt. Als Keks würde ich die Minis nehmen, denn normale Kekse sind zu groß.

Etwas Zuckerguss anrühren und blau färben. Die Muffins damit bestreichen, damit die Kokosflocken gut halten. Flocken leicht andrücken.

Aus Marzipan die Augen formen und ein Schokodrop als Pupille in die Mitte drücken. Damit die Augen gut halten, habe ich Zahnstocher als Verbindung genommen.

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Eine schöne und individuelle Geschenkidee

Nutellakuchen

Was gibt es leckereres als einen saftigen Schokoladenkuchen? Nicht viel! Und dieser simple Rührkuchen steht bei mir ganz vorne. Ich liebe ihn, er ist so einfach und so wahnsinnig schokoladig.

Ich hab das Rezept vor vielen Jahren von Freunden meiner Eltern bekommen und seitdem mache ich es regelmäßig.

200 g Butter
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
5 Eier
300 g Mehl
1 Pck Backpulver
7 EL Nutella (ich nehm meist etwas mehr, bei mir ist das Glas fast leer)
200-250 g Schmand

Zucker, Butter mischen (schaumig rühren). Mehl, Backpulver und Vanillezucker dazugeben. Nach und nach die Eier unterühren.

Aus Schmand und Nutella eine Masse anrühren und unter den Teig heben.

Am besten in eine Kastenform geben, geht aber auch als Muffins, dann nur nicht zu viel Teig in die Förmchen geben.

Bei 150° ca. 90 Minuten backen. Gut auskühlen lassen bevor ihr den Kuchen aus der Form holt, da er warm sehr weich ist und schnell auseinander fällt.

Noch nach belieben, mit Zuckerguss oder Kuvertüre verzieren.

Schmeckt übrigens auch super mit Cranberrys oder Kirschen im Teig.

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Die Version habe ich für meine alte Chefin gemacht als sie uns verlassen hat.

 

Kanelbullar

Wer kennt sie nicht? Wer liebt sie nicht? Zimtschnecken schmecken eigentlich immer. Ich bin sowieso der Meinung, das Zimt zum Leben gehört. Jeder sollte Zimt in seinem Gewürzregal stehen haben.

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100 g Butter
½ Liter Milch
50 g Hefe, frische (alternativ 2 Pck. Trockenhefe)
½ TL Salz
120 g Zucker (je nach Gusto auch weniger)
1 TL Kardamom, gestoßener
800 g Mehl (Typ 405)
100 g Butter, zimmerwarme
80 g Zucker
2 EL Zimt, gemahlener
1 Ei(er), verschlagen
Zucker (Hagelzucker) zum Bestreuen

Die Butter in einem Topf zerlassen und die Milch zugeben. Auf ca. 37 Grad Celsius erwärmen.
Die Hefe in eine große Backschüssel krümeln, etwas von der warmen Milchmischung zugeben und die Hefe darin auflösen. Die restliche Milch, Salz, Zucker, den Kardamom und ca. 2/3 des Mehls zugeben und zu einem glatten und geschmeidigen Teig verarbeiten (entweder mit den Händen oder mit den Knethaken des Rührgerätes). Mehr Mehl zufügen. Der Teig ist fertig, wenn er sich leicht vom Schüsselrand löst. Etwas Mehl über den Teig streuen, mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Plätzchen ca. 30 Minuten gehen lassen (bis er etwa die doppelte Größe erreicht hat). Anschließend den Teig nochmal einige Minuten durchkneten, ggf. noch etwas Mehl unterkneten, bis er sich leicht von der Arbeitsfläche und den Händen lösen lässt.
Den Teig ausrollen, vorsichtig die auf Zimmerwärme gebrachte Butter darauf verstreichen und mit der Zimtzuckermischung bestreuen. Längs zusammenrollen. Dann 1 bis 2 cm breite Scheiben abschneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze aufheizen.

Die Schnecken mit dem verschlagenen Ei bepinseln und mit Hagelzucker bestreuen.
Dann das Gebäck 5 bis 10 Minuten auf der mittleren(!) Schiene backen. Anschließend unter einem Tuch auskühlen lassen.

Varianten die ich auch öfters mache:

  • Marzipan / Kirsch
  • Apfel-Zimt (Wobei Apfelmus weniger geeignet ist wegen dem rollen, das Mus zerstört die Hefe)
  • Schmand-Schinken
  • Pflaume / Rum-Rosinen (auch hier machen die Pflaumen und die Hefe ärger. Aber es lohnt sich)