Schwedische Apfeltorte

Seien wir ehrlich. Man hat nicht immer Zeit etwas ausgefallenes zu machen. Manchmal muss es schnell gehen, oder sich am besten schon früh vorbereiten lassen und soll trotzdem lecker sein. Dieses Rezept habe ich bei Chefkoch gefunden und ich finde, es bietet genau das. Es geht schnell, für super eilige reicht ein gekaufter Obstboden. Die Masse ist schnell vorbereitet, kann super den Abend vorher gemacht werden (bzw sollte den Abend vorher gemacht werden). Ausserdem kann man noch mit Aromen experimentieren, wenn man etwas anderes machen möchte. (Ich habe einen Schuß Rum in die Masse gegeben)

Inwieweit es jetzt schwedisch ist, kann ich nicht beurteilen. Mir schmeckt sie und Apfel passt im Herbst eigentlich immer.

 

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1 kg Äpfel

150 g Zucker

1 Zitrone (Saft)

2 Eier

2 Pck Vanillesoßenpulver (zum Kochen)

50 g Butter

1 Tortenboden

250 ml Sahne

Schokoladenraspeln

Die Äpfel schälen und raspeln.

Zucker, Zitronensaft und 150 ml Wasser in einem Topf verrühren. Eier und Soßenpulver unterrühren. Wenn alles glatt gerührt ist, die Äpfel unterrühren. Die Masse zum kochen bringen und 3 Min köcheln lassen. Die Butter unterrühren.

Die Apfelmasse auf dem Boden verteilen und mind 6. kalt stellen.

Die Sahne steif schlagen und auf der Torte verteilen. Mit Schokoraspeln verziehren und bis zum Servieren kalt stellen.

Das Originalrezept gibt’s hier: Schwedische Apfeltorte

Cookie & Cream

Diesen Sommer hatte ich eine Back-Blockade. Nach meinem Umzug, dem neuen Job, schien so vieles so viel interessanter als Backen. Was wollte ich alles machen, bzw hab ich alles gemacht. Küchenregal gebaut, Bücherregal gebaut, ein Outfit für mein all-jährliches Festival fertig gemacht, mal wieder viel PC gespielt und dank schönem Wetter (ok, schön war ansichtssache. Es war drückend heiß), war mir nicht nach in der Wohnung bleiben. Da fand ich leider wenig Zeit zum backen. Jetzt wo die Tage wieder kürzer und kühler werden, man weniger Zeit draußen verbringen will, da kommen mir wieder viele Ideen die es auszuprobieren gilt. Ich habe schon so einiges in meinem Kopf.

Aber fangen wir mal mit dem an, das ich letztes Wochenende für den 40. Geburtstag meines Freundes gemacht habe. Eines davon waren meine Cookies & Cream. Recht simpel, Kekse mit Creme. 😉 Doch so simpel richte ich natürlich nicht an.

 

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Alles was ihr braucht ist ein Rezept für Kekse, zum Beispiel mein Grundrezept, verfeinert mit etwas Kakao

Und das Rezept für die Joghurtbombe

Die Joghurtmasse den Abend vorher vorbereiten.

Die Kekse normal vorbereiten und ausrollen. Kreise ausstechen (Ich hab hier ein Glas genommen, einfach ausprobieren was am besten gefällt), von einer Seite mehlen. Ein Backbleck für Mini-Muffins umdrehen, so dass die Vertiefungen nun nach oben stehen. Die ausgestochenen Kreise jetzt darauf legen. (Andrücken oder formen ist nicht nötig) In den Backofen und ca. 10 Min backen. Etwas abkühlen lassen und vorsichtig abheben und ganz abkühlen lassen.

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Etwas Schokolade überm Wasserbad schmelzen (Kuvertüre, Glasur, je nach Geschmack) und den Rand der Keksschalen eintauchen. Abtropfen lassen und trocknen lassen.

Die Joghurtmasse aus dem Kühlschrank nehmen, nochmal aufschlagen und mit einem Spritzbeutel in die Keksschalen spritzen. Ich hatte noch Sahne übrig, die habe ich noch untergeschlagen. Nach Bedarf mit Schokolade dekorieren.

 

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Johannesbeergelee

Letzte Woche erschien die neue Sweet Dreams im Handel. Ich liebe diese Zeitschrift, auch wenn ich so wenig davon ausprobiere (zu viele Rezepte die ich immer wieder entdecke und testen will). Doch jetzt lachte mich ein Rezept für Gelee an, denn bei uns sind die Johannesbeeren reif.

 

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1 kg Johannesbeeren

1 Zitrone

150 ml Apfelsaft

Gelierzucker 2:1

1 Vanilleschote

4 cl Cassislikör

 

Johannesbeeren waschen und entsaften. Durch ein Sieb streichen um die Kerne zu entfernen. Zitrone auspressen und mit dem Apfelsaft zu dem Johannesbeersaft geben. Die Saftmenge abwiegen und die Menge des Zuckers anpassen.

Vanilleschote auskratzen, das Mark und die Schote zusammen mit dem Zucker und dem Saft in einen Topf geben und verrühren. Das ganze ca. 4 Min sprudelnd kochen lassen (Gelierprobe), die Schote entfernen und den Likör unterrühren.

Das ganze in vorbereitete Gläser füllen (Bis zum Rand), gut verschließen und auf den Kopf stellen.

 

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Rote Johannesbeeren sind ideal dafür und geben viel Saft ab. Hier hatte ich die Vanille vergessen und am Ende zum Likör noch Vanillearoma dazugegeben.

 

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Schwarze Johannesbeeren schmecken sehr lecker, geben aber weniger Saft ab. Geschmacklich bevorzuge ich die Schwarzen.

Stachelbeermarmelade mit Minze

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Langsam werden die Früchte im Garten reif und inspirieren einen zu Kreationen die einen auch in den kalten Monaten ein süßes Lächeln zaubern können. Marmelade und Gelee gehören definitiv dazu. Hier gibt es jetzt eine sehr leckere Kombination, gefunden bei Chefkoch.

 

1 kg Stachelbeeren

1/2 kg Gelierzucker, 1:2

einige Minze – Blätter

Die Stachelbeeren mit dem Gelierzucker ca.2 Stunden ziehen lassen.
Mit dem Pürierstab grob pürieren und durch ein Sieb streichen um die Kerne loszuwerden. Einige Minzblätter (auch am Stängel um sie nachher leicht entfernen zu können) hinzugeben. Anschließend ca 5 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen (Gelierprobe machen).

Die heiße Marmelade in Gläser füllen, sofort verschließen und 5 Minuten auf den Deckel stellen.

 

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White Chocolate-Raspberry Icecream

Eis geht eigentlich immer. Und selbstgemacht schmeckt es einfach besser und ist auch garantiert gesünder.

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300 g Sahne

500 ml Milch

200 g Joghurt (Griechischer)

125 g Puderzucker

2 Eigelb

2 Vanilleschoten

2 Tafeln weiße Schokolade

2 EL weißer Kakao

200 g Himbeeren (TK)

Zuerst die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb passieren damit keine Kerne mehr in der Masse sind. (Die genaue Menge der Himbeeren kann ich gar nicht sagen, ich hab es nur geschätzt und leider vergessen zu wiegen) Die Vanilleschoten aufschneiden und das Mark auskratzen.

Die Milch in einem Topf erwärmen (nicht aufkochen) und die Schokolade darin schmelzen. Den Kakao unterrühren und den Topf an die Seite stellen.

Joghurt, Puderzucker, Eigelb und Vanille glatt rühren. Die Sahne steif schlagen. Zuerst die Schokoladenmilch mit den Himbeeren unter die Joghurtmasse rühren, danach die Sahne unterheben.

In die Eismaschine geben und warten.

Lemonies

Mein Internetfundstück der Woche. Die Lemonies, kleine fruchtige „Brownies“. Ich liebe sie! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie schnell die weg waren 😉

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125 g Butter

175 g Zucker

3 Eier

190 g Mehl

Salz

4  EL Zitronenschale

2 Zitronen (Saft)


200 g Puderzucker

1 Zitrone (Saft)

3 EL Zitronenschale

Ofen auf 175° vorheizen.

Eine Form (20×20) mit Backpapier auslegen und den Rand etwas einfetten.

Butter, Salz und Zucker cremig rühren, dann die Eier nacheinander unterrühren. Den Zitronensaft und die Schale unterrühren, zuletzt das Mehl unterrühren.

Den Teig in die Form geben.Backzeit ca. 25 Min. Bei der Stäbchenprobe sollte kein Teig mehr kleben bleiben. Dabei jeoch bedenken, backt der Teig zu lange, sind sie nicht mehr „Chewy“, wie Brownies sein sollen. Den Teig abkühlen lassen.

Puderzucker, Schale und Saft zu einem Guss verrühen und auf dem Teig verteilen. Entweder ihr lasst den Guss ganz trocknen und schneidet ihn dann in kleine Quadrate, oder ihr lasst ihn nur etwas antrocknen und schneidet ihn dann. Dann läuft der Guss noch etwas an den Seiten runter, was mir persönlich optisch sehr gut gefällt.

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Cookies & Cream Fudge

*yammi* Es war bei uns mal wieder soweit, die Mittelalterliche Tanznacht rief mich und meine beste Freundin. Vorher jedoch wurde gemeinsam gegessen und Munchkin gespielt. Zum Nachtisch gab es diese kleine Nascherei. Und sie ist wirklich traumhaft lecker.

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1 Dose Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch)

500 g weiße Schokolade

Salz

250g Kekse (Oreos)

Die Oreos grob hacken. Wer möchte, kann bei 2/3 die Creme abkratzen und beiseite stellen. Eine Form (20×20) ganz dünn fetten (mit Butter) und kalt stellen.

Milchmädchen in einem Topf erwärmen, Schokolade und die Creme der Oreos hinzugeben und so lange rühren bis die Schokolade geschmolzen ist und die Masse glatt ist. un die Kekse unterrühren.

In die Form geben und glatt streichen. In den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Lemon Balm Cake

Am Wochenende lag ich mal wieder auf dem Sofa und hatte Langeweile. Also was tun? Richtig! Backen. Sonntags allerdings ist das gar nicht so einfach wenn alle Geschäfte geschlossen haben.

Ich hab mir dann ein Rezept rausgesucht das ich ganz interessant fand und habe es noch ein wenig „aufgepimpt“. Den Kick gibt hier die Zitronenmelisse, die ein interessantes Aroma zu der Zitrone gibt. Mit diesem herrlich luftigen Teig ist so ein Stück Kuchen-Himmel entstanden.

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3 Eier

225 g Zucker

225 g Joghurt (Griechischer, alternativ Sour Cream

120 ml Öl (Sonnenblumenöl)

2 TL Zitronenschale (ca. 1 Zitrone)

180 g Mehl

2 TL Backpulver


3 Zitronen

150 ml Zuckersirup

15 g Zitronenmelisse


Puderzucker

Zitronensaft

Zuerst den Sirup vorbereiten. Dafür die Schale der 3 Zitronenabreiben (oder mit einem Sparschäler schälen) und die Schale zusammen mit dem Sirup und der Melisse in einen Topf geben (ist der Sirup zu dick, ruhig etwas Wasser dazugeben). Aufkochen lassen und 10 Minuten kochen lassen. 1 Zitrone auspressen und den Saft unterrühren. Den Sirup abkühlen lassen. (Das Originalrezept sieht hier 2 EL Zitronenextrakt vor. Da ich aber keinen hatte, entstand diese Variante aus der Not heraus. Wer keine Melisse haben will und Extrakt hat, kann auch diesen nehmen)

Den Backofen auf 175° vorheizen.

Die Eier mit dem Zucker cremig rühren, anschließend den Joghurt unterrühren und alles schön glatt rühren. Das Öl mit der Schale unterrühren. 2 EL von dem Sirup (oder Exrakt) ebenfalls unterrühren und alles glatt rühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Masse heben. Nicht zu kräftig rühren, nur kurz untermischen. Wenn noch kleine Klümpchen übrig sind ist es nicht schlimm. Den Teig nun in eine vorbereitete Form geben und backen.

Backzeit ca. 45 Min – 50 Min (Stäbchenprobe hilft. Wer verhindern will das es zu dunkel wird, für die letzten 10 Min Alufolie über den Kuchen legen. In der Form komplett auskühlen lassen.

Aus Puderzucker und Saft einen Guss anrühren und den Kuchen damit verziehren.

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Schoko-Schock Cookies

Ein Chefkoch Rezept das es in sich hat. Geballte Schokopower in seiner reinsten Form! Jeder Schoko süchtig ist, MUSS diese Kekse probieren. Ich verspreche, ihr werdet sie lieben!

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90 g Butter oder 70 ml Öl

300 g Schokolade, bitter

2 Eier

1 EL Kaffeepulver (oder Kakao)

90 g Zucker

90 g Mehl

1 TL Natron

Salz

1 TL Aroma (Vanilleextrakt oder 1 Vanilleschote)

200 g Schokolade (nach Geschmack, Z.B.backfeste Drops)

etwas Rum

Butter mit Bitterschokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Kakao (Kaffeepulver) verquirlen bis sich das Pulver aufgelöst hat. Anschließend den Zucker unterrühren, dann die Schokoladenbutter.

Mehl, Natron, Salz und Vanille mischen und unter die Masse rühren. Zuletzt die Schokolade unterrühren. Den Teig abgedeckt eine Stunde stehen lassen.

Backofen auf 160° C vorheizen.

Aus dem Teig Kugeln formen und mit einigem Abstand auf ein Backblech setzen. Etwas flach drücken. Backzeit ca. 15 Min

Abkühlen lassen und genießen.

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Hier gehts noch zum Original 

Vanille-Joghurt Eis

Ich liebe das Rezept! Es ist sooo unglaublich cremig und luftig und frisch. Nicht zu süß, aber das kann jeder ja so machen wie er mag. Ich persönlich mag es eher frischer anstatt zu süß.

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300 g Sahne

500 ml Milch

200 g Joghurt (Griechischer)

125 g Puderzucker

2 Eigelb

2-3 Vanilleschoten

 Zuerst die Sahne steif schlagen. Sie muss nicht komplett steif sein, sollte jedoch schön fluffig sein.

Joghurt und Milch glatt rühren. Die Vanilleschoten aufschneiden und das Mark auskratzen. Zusammen mit dem Eigelb unterrühren. Den Puderzucker dazugeben und alles glatt rühren. Zuletzt die Sahne unterheben.

Zum Zucker sei gesagt, mehr schadet nicht. Gefroren ist es nicht mehr so süß wie die Masse jetzt ist. Also ruhig etwas mehr nehmen wer es süß mag.

Den Rest macht die Eismaschine oder das Gefrierfach!:)